Weitere Corona-Hilfen des Landes für den Mittelstand

17.06.2020

„Die Ergänzung der Corona-Hilfsprogramme des Landes ist ein wichtiger Beitrag zur Si-cherung der mittelständischen Unternehmen. Das Land ergänzt damit die Überbrü-ckungshilfen des Bundes, um auch bei Härtefällen helfen zu können, Unternehmen und Arbeitsplätze zu erhalten“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen.

Neben dem Mittelstandssicherungsfonds schafft das Land mit einem Härtefallfonds in Höhe von 80 Mio. € die Möglichkeit, den Unternehmen, für die die Maßnahmen aus dem Überbrückungshilfeprogramm des Bundes nicht ausreichend sind, oder die einen erheb-lichen Umsatzeinbruch erst nach April bzw. Mai 2020 erlitten haben, durch Gewährung von Darlehen oder stillen Beteiligungen coronabedingte Liquiditätsengpässe zu über-brücken und so insbesondere drohende Insolvenzen zu vermeiden.

Der Fonds steht unabhängig von der Branche oder einer direkten Betroffenheit von coronabedingten Schließungsmaßnahmen für die Unternehmen bereit, die in der zwei-ten Jahreshälfte 2020 mit einem von einem Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater testier-ten Umsatzrückgangsprognose von mindestens 50% gegenüber dem Vorjahr zu rechnen haben und denen – selbst bei Inanspruchnahme anderer Hilfsprogramme – eine Insol-venz drohen könnte, obwohl sie zum Ende des Jahres 2019 nicht in Schwierigkeiten wa-ren. Dabei gelten für Darlehen die Konditionen des Mittelstandssicherungsfonds mit ei-ner 12-jährigen Laufzeit, bei zweijähriger Zins- und Tilgungsfreiheit mit einem Mindestvo-lumen von 100.000 Euro. Die Landesregierung will damit alles tun, um möglichst viele Unternehmen vor einer Insolvenz zu bewahren und Arbeitsplätze zu erhalten.