Vorschlag aus Tolk ermöglicht persönliche Termine im Fach-Einzelhandel

03.03.2021

Ein kleiner Schritt Richtung Normalität: Wenn aufgrund der Infektionsentwicklung eine generelle Öffnung des Einzelhandels noch nicht möglich sein sollte, will die Landesregierung ab 8. März wenigstens persönliche Termine im Fach-Einzelhandel ermöglichen. Damit wird insbesondere eine Anregung aus Tolk aufgenommen. Sie kam von Claudia Hansen-Müller, Geschäftsführerin des auf Festgarderobe spezialisierten Familienunternehmens Mode Max Hansen in Tolk. Der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen hatte diese wichtige Anregung aufgenommen und bei der Landesregierung in Kiel erfolgreich für dieses „Tolker Modell“ geworben.

„Wer im Sommer heiraten möchte oder Konfirmation feiert, kann sich damit nach vorheriger persönlicher Terminvereinbarung bei der Auswahl der passenden Festgarderobe beraten lassen“, hob der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen die Bedeutung dieser Neuregelung hervor. „Das ist ein echter Lichtblick, damit können wir super starten“, freute sich Claudia Hansen-Müller über die Möglichkeit persönlicher Termine, falls der Einzelhandel noch nicht generell wieder öffnen könnte.

Dadurch kann nicht nur Brautmode, Abendmode, Herrenmode oder Festgarderobe persönlich von den Kunden ausgesucht und anprobiert werden. Es bietet dem Fachhandel auch die Möglichkeit, jetzt schon Aufträge für Feierlichkeiten in einigen Monaten aufzunehmen, die sonst nicht hätten angenommen werden können. Auch in anderen Bereichen des Fachhandels, etwa Bekleidung, Technik, Autos oder Küchen, könnte dies zumindest eine Chance sein, so Johannes Callsen. Natürlich finden diese Einzeltermine unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen statt. Ziel aber müsse es insgesamt sein, den Einzelhandel möglichst bald generell wieder zu öffnen, wenn die Inzidenzzahlen es zulassen.