Land fördert CoWorking-Spaces für mobiles Arbeiten

24.03.2022

„CoWorking-Spaces können als Räume für mobiles Arbeiten nicht nur Pendlerströme verringern, sondern auch die Attraktivität ländlicher Regionen als Wohn- und Wirtschaftsorte steigern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern“, stellte der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen bei einem Besuch des CoWorking-Space Schlei in Boren fest. Von Ralf Wiechers ließ er sich dort ausführlich über die Philosophie dieses Angebotes informieren. So kann man in Boren nicht nur Räume für mobiles Arbeiten oder Teamsitzungen nutzen, sondern auch in Verbindung mit einer Ferienwohnung mobile Arbeit und Urlaub miteinander kombinieren.

„Der Landtag hat mit dem Haushalt 2022 zusätzliche Gelder für die Einrichtung von CoWorking-Spaces im ländlichen Raum zur Verfügung gestellt“, so Callsen. Auf Antrag der Koalitionsfraktionen hat der Landtag heute beschlossen, dass die Landesregierung einen Förderaufruf vorbereitet, um diese Mittel schnell einsetzen zu können. „CoWorking-Spaces bieten eine einfache Antwort auf die zunehmenden Arbeitsplatzveränderungen in einer digitalisierten Welt. Sie bieten eine niedrigschwellige und konkrete Möglichkeit, Akteure zusammenzuführen und Ideen zu entwickeln, gerade auch im ländlichen Raum“, erläuterte Johannes Callsen zum Hintergrund des Antrages.

Im Borener Ortsteil Kiesby hat sich das CoWorking-Angebot auch um ein wichtiges Angebot der Daseinsvorsorge erweitert: Regelmäßig halten hier regionale Anbieter wie ein Bäcker, ein Milchtaxi oder eine Fischräucherei, um den Menschen einen ortsnahen Einkauf von Lebensmitteln zu ermöglichen.

„Dies trägt auch zu lebendigen Dörfern bei. Deshalb hat die CDU die Bedeutung und die Etablierung der CoWworking-Spaces auch in das Programm zur Landtagswahl aufgenommen“, so Johannes Callsen abschließend.