Johannes Callsen: Modellregion Schlei partnerschaftlich umsetzen

30.07.2020

Anlässlich des Besuchs von Umweltminister Jan Philipp Albrecht in Borgwedel an der Schlei stellten die Akteure der Modellregion Schlei die geplanten Projekte vor und unterstrichen die landesweite Bedeutung dieses Projektes für die Verbesserung der Wasserqualität in der Schlei. Umweltminister Albrecht sagte: „Die verschiedenen Akteure arbeiten hier in der Modellregion Schlei an etwas Großem“ und dankte allen Beteiligten, ohne deren Engagement dieses Projekt nicht möglich wäre.

Bereits erfolgreich gestartet ist die Initiative "Bunte Gewässerränder": Landwirte vor Ort begrünen ihre Ackerflächen mit einer blütenreichen Saat aus der Region. Damit schützen sie Insekten und verhindern, dass unerwünschte Stoffeinträge in das Gewässer gelangen. Gemeinsam mit dem Landesverband der Wasser- und Bodenverbände werden außerdem dauerhaft Gewässerrandstreifen gesichert. Das Land stellt hierfür zusätzliche Mittel in Höhe von einer Million Euro zur Verfügung.

Johannes Callsen erinnerte in Borgwedel daran, dass die Koalitionsfraktionen im März mit einem Antrag im Landtag den Weg frei gemacht hätten für die "Modellregion Schlei." „Für den Erfolg ist es eine wichtige Voraussetzung, dass die Landwirtschaft eng und partnerschaftlich in dieses Projekt eingebunden wird und nicht über sie hinweg entschieden wird“, so Callsen. Er wies außerdem darauf hin, dass mit diesem Landtagsbeschluss erstmals auch eine Lösung für die dringend notwendige Sanierung des Wikingecks in Schleswig durch Stadt, Kreis, Bund und Land unterstützt wurde. „Hierfür habe ich mich in den Antragsberatungen besonders eingesetzt, denn auch dies ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Wasserqualität in der Schlei“, so Johannes Callsen.