Jamaika-Koalition macht die Schülerbeförderung sicherer

09.12.2020

Zusätzliche 4,4 Millionen Euro Fördermittel werden vom Land für die Entzerrung der Schülerbeförderung bereitgestellt. Damit können die Kreise zwischen Januar und März kommenden Jahres mehr Schulbusse einsetzen. „Dies ist ein wichtiger Beitrag, um die Schülerbeförderung in Corona-Zeiten sicherer zu machen. Auf den Kreis Schleswig-Flensburg entfällt ein Landeszuschuss von 301.600 Euro, mit dem einschließlich der Kreisbeteiligung rechnerisch 26 zusätzliche Schulbusse eingesetzt werden können“, teilten die CDU-Landtagsabgeordneten Johannes Callsen und Andreas Hein mit, die sich auch mit Blick auf den Flächenkreis Schleswig-Flensburg dafür eingesetzt hatten.

So würden die Kreise und kreisfreien Städte vom Land mit einer 50-prozentigen Förderung in ihrer Aufgabe der Schülerbeförderung massiv unterstützt. Dass dies zudem unabhängig vom jeweiligen Inzidenzwert geschehe, mache eine zuverlässige Planung möglich. Die Kreise könnten jetzt in eigener Verantwortung mehr Schülerverkehre anbieten. Damit könne auch bei der Schülerbeförderung die Wahrscheinlichkeit von Infektionen verringert werden

Das Land stellt jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt ein pauschaliertes Abrufbudget zur Verfügung. Dieses liegt für Schleswig-Flensburg bei 301.600 Euro. Bei entsprechendem Eigenanteil stünden also dem Kreis rund 603.000 Euro mehr für die Schülerbeförderung zur Verfügung, begrüßten Johannes Callsen und Andreas Hein die neue Förderung. Damit ließen sich rechnerisch 26 Busse über diesen Zeitraum im Winter einsetzen. Das werde helfen, Kontakte dort zu reduzieren, wo sie zwangsläufig entstehen.