Förderrichtlinie E-Mobilität für Ostseefjord Schlei

05.08.2020

Es war eines der wesentlichen Ergebnisse des "Forum Moderne Mobilität", das der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen im Herbst letzten Jahres für die Schlei-Region mit Fachleuten durchführte: Auch der ländliche Raum braucht eine gute Infrastruktur zur Nutzung der Elektromobilität. Diesem Anspruch wird jetzt das neue Landesprogramm zur Förderung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge gerecht, teilte Johannes Callsen mit. Die Koalitionsfraktionen und die Landesregierung hatten sich darauf verständigt, mit einer eigenen Landesförderung den Ausbau der E-Mobilität in Schleswig-Holstein zu unterstützen. Ein Exemplar der frischen Förderrichtlinie überreichte Johannes Callsen in Schleswig  jetzt an Max Triphaus und Jana Blaas von der Ostseefjord Schlei, denn auch der Tourismus an der Schlei hat ein hohes Interesse an moderner Mobilität.

 

"Gerade für die Menschen in den ländlichen Regionen ist angesichts der Distanzen eine gute Lade-Infrastruktur eine wesentliche Voraussetzung zur Nutzung der E-Mobilität. Und auch für den Tourismus in der Schlei-Region von Schleswig bis Kappeln und Gelting ist E-Mobilität ein wichtiger Faktor", so Callsen. Das Landesprogramm leiste hierfür einen wesentlichen Beitrag.Ziel des Förderprogrammes ist es, den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Schleswig-Holstein zu fördern. Es soll ein bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Netz an Ladeinfrastruktur initiiert werden, so dass Nutzer von Elektrofahrzeugen überall in Schleswig-Holstein schnell und unkompliziert auf- bzw. nachladen können. Neben der Errichtung von neuen Ladepunkten soll auch der Ausbau von Ladeinfrastruktur zum Betrieb von Elektrobussen unterstützt werden. Antragsberechtigt sind natürliche Personen, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben, ebenso wie juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts. Für die Errichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur beträgt die Höhe der Förderung bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 30.000 Euro pro Ladepunkt mit einer Leistung von mindestens 150 kW. Die geförderte Ladeinfrastruktur muss mit Strom aus Erneuerbaren Energien betrieben werden.

 

Das Antrags- und Bewilligungsverfahren läuft über die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) in Kiel, Infos und Antragstellung unter www.wtsh.de