Die „Modellregion Schlei“ hat Impulse gesetzt

24.02.2022

„Die Modellregion Schlei hat Impulse nicht nur für den Gewässerschutz, sondern auch für die Wertschöpfung in der Region gesetzt, die wir langfristig sichern sollten.“ Mit diesen Worten unterstrich der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen heute im Landtag die Bedeutung der von der Landesregierung unterstützten Initiative zur Verbesserung des Umweltzustandes der Schlei.

Im Mittelpunkt stehe der Umweltzustand und die Verbesserung der Gewässerqualität der Schlei. „Dabei ist für mich von entscheidender Bedeutung, dass die Landwirtschaft als Partner hier eng beteiligt und einbezogen wird“, so Callsen. Darüber hinaus habe das Projekt aber bereits zahlreiche weitere Initiativen entwickelt, die die gesamte Region nach vorne bringen und von denen sich Johannes Callsen bei einem Besuch des Naturpark Schlei überzeugen konnte.

So werde nicht nur durch ein Autobahnschild an der A7 – für das Callsen sich schon vor Jahren eingesetzt hatte – auf den Naturpark Schlei hingewiesen, sondern auch die Kooperation der Kreise in der Schleiregion gestärkt. Als Standortfaktor für die als „Nachhaltige Reiseregion“ ausgezeichnete Ostseefjord Schlei habe der Naturpark ebenfalls eine große Bedeutung. Johannes Callsen lobte, dass mit Gewässerforschungskoffern für Schulen oder einem Gewässerlehrpfad auch konkrete Umweltbildung geleistet werde, die junge Menschen anspreche.

Nicht zuletzt könne die Modellregion Schlei auch zur Steigerung der Wertschöpfung in der Region beitragen. Das betreffe nicht nur den Tourismus, sondern besonders auch die Anbieter regionaler landwirtschaftlicher Erzeugnisse. So seien im neuen regionalen Einkaufsführer der Schlei-Region rund 60 Betriebe vertreten, die regionale Produkte herstellen und anbieten.

Mit diesem ganzheitlichen Ansatz habe die vom Land unterstützte Modellregion Schlei neuen Schwung gebracht, der in enger Partnerschaft mit der Landwirtschaft auch zukünftig genutzt werden sollte, so Callsen.

Der Landtag hatte das Projekt „Modellregion Schlei“ vor zwei Jahren auf der Basis des „Integrierten Schleiprogrammes“ der Schleiregion zur Verbesserung des Umweltzustandes der Schlei beschlossen und die Landesregierung gebeten, hierfür finanzielle und organisatorische Mittel zur Verfügung zu stellen. Dabei war es wichtig, dass die verschiedenen Akteure aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Fischerei, Tourismus, Naturschutz und Kommunen unter dem Dach der Lokalen Aktion Schlei in Trägerschaft des Naturparks eingebunden werden. Durch diese Unterstützung wurde es möglich, dass in Trägerschaft des Naturpark Schlei nicht nur Personal bereitgestellt wurde, sondern auch ein umfangreiches Netzwerk mit vielen Aktivitäten aufgebaut werden konnte.

Bildunterschrift: Geschäftsführer Max Triphaus (2. v. l.) und die beiden Projektmitarbeiter Kathrin Erbe (l.) und Matthias Böldt (r.) stellen dem CDU-Landtagsabgeordneten Johannes Callsen (2. v. r.) die neuesten Entwicklungen in der Modellregion Schlei vor.