Unternehmensgründer werden von SPD, Grünen und SSW im Stich gelassen

09.05.2016

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Johannes Callsen, hat den Regierungsfraktionen nach der Sitzung des Wirtschaftsausschusses vorgeworfen, keine Anregungen für Unternehmensgründer zu geben.

„Nach fast einem Jahr Beratungen haben SPD, Grüne und SSW sich nur darauf geeinigt, bestehende Programme zur Förderung von Unternehmensgründungen fortzusetzen. Mehr fällt dieser Koalition nicht ein. Die Gründer werden von ihnen im Stich gelassen“, kommentierte Callsen den kurzfristig eingebrachten Änderungsantrag der Regierungsfraktionen. Für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein sei die bloße Festschreibung des Status Quo in diesem Bereich zu wenig.

SPD, Grüne und SSW fehlten neue Ideen für die Unternehmensförderung. Angesichts zurückgehender Ansiedlungszahlen und Existenzgründungen in Schleswig-Holstein sei dies ein wirtschaftspolitisches Armutszeugnis.

Die CDU habe dagegen konkret gefordert, Verfahren zur Gründung von Unternehmen zu verkürzen, den Zugang zu Wagnis- und Beteiligungskapital in der Gründungsphase und in der Wachstumsphase zu erleichtern und den Breitbandausbau in Schleswig-Holstein verstärkt voranzutreiben.

„Mit der Ablehnung unseres Antrages durch SPD, Grüne und SSW ist klar, dass Unternehmensgründer in Schleswig-Holstein von dieser Koalition keine neuen Impulse erwarten dürfen“, bedauerte Johannes Callsen.