SPD-Verkehrsminister Meyer verantwortlich für Bauverzögerung in Lindaunis

15.02.2016

„Mit seiner Ankündigung, der Neubau der Schleibrücke Lindaunis starte im Sommer 2016 und werde Anfang 2019 abgeschlossen sein, hat SPD-Verkehrsminister Meyer offenbar den Mund zu voll genommen. Dass der tatsächliche Baubeginn jetzt um ein Jahr verschoben wird, ist für die wichtige Verkehrsverbindung zwischen Angeln und Schwansen eine dramatische Botschaft.“ Mit diesen Worten kommentierte der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen die Ankündigung der Deutschen Bahn, dass sich der Neubau in Lindaunis um ein Jahr verzögere.

Auch wenn die Planung für den Neubau offenbar aufwändiger sei, liege das Kernproblem in der viel zu späten Finanzierungsklarheit durch die Landesregierung, so Callsen. Er erinnerte daran, dass die CDU-geführte Landesregierung bereits für 2014 erste Finanzmittel für Lindaunis bereitgestellt hatte, die von der SPD-geführten Landesregierung wieder gestrichen wurden und jetzt erst 2018 wieder verfügbar sein sollen.

Mit der Unsicherheit der Finanzierung und der Neuverhandlung der Planungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn trage Verkehrsminister Meyer maßgeblich die Verantwortung dafür, dass der Baubeginn nicht 2014, sondern erst 2017 und damit mit 3 Jahren Verzögerung erfolgt. Und dies auch nur, weil die Bahn die erst 2018 einsetzenden Finanzierungsmittel des Landes vorfinanziert.

„Für die Schlei-Region und ihre wirtschaftliche Entwicklung ist diese Verzögerung ein dramatisches Signal, weil die verkehrliche Erreichbarkeit zwischen Angeln und Schwansen durch die ständigen Defekte der alten Klappbrücke erheblich leidet. Leidtragende dieses Versagens sind die zahlreichen Pendler und Unternehmen aus der Region, die auf eine zügige und verlässliche Querung der Schlei angewiesen sind“, so Johannes Callsen.