Sommertour in Tolk und Boren

12.08.2016

Der zweite Tag der diesjährigen Sommertour des Landtagsabgeordneten Johannes Callsen, die sich an den Stichworten „Sommer, Urlaub, Ferien, Tourismus, Kultur“ orientierte, begann für den Abgeordneten mit einem Besuch der Tolk Schau.

Geschäftsführer Nikolaus Jürgen Petersen und Prokurist Stephan Erichsen führten den Abgeordneten, der vom CDU-Kreisgeschäftsführer Rainer Haulsen und Gemeindevertreter Gerd Reetz begleitet wurde, durch den Familienfreizeitpark, den im Jahr über 150.000 Menschen besuchen. Johannes Callsen zeigte sich begeistert von dem Angebot, das Familie Petersen seit 1963 geschaffen hat. Er hob hervor, dass die Tolk Schau mit ihren rund 80 Mitarbeitern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region ist und verriet, dass auch er mit seiner Familie in jedem Jahr einen Ausflug in die Tolk Schau macht. Besorgt zeigte sich Callsen über den Zustand der „Miniaturstadt Schleswig“, die vor Jahren von Arbeitssuchenden im Rahmen der Wiedereingliederung geschaffen wurde und in der Tolk Schau eine vorübergehende Bleibe gefunden hat. Wetter und Frost haben vielen Häusern schon sehr zugesetzt. „Wir müssen schnell eine Möglichkeit finden, wie dieses Highlight der Region erhalten bleibt“, hob der Abgeordnete abschließend hervor.

Die zweite Station an diesem Tag der Sommertour des Abgeordneten war der idyllisch gelegene Lindauhof in Boren. Bekannt geworden war das Gebäude, weil es von 1986 bis 2013 Drehort für die beliebte ZDF-Fernsehserie „Der Landarzt“ war. Seitdem das ZDF die Sendung eingestellt hat, betreibt Besitzerin Sonja Karberg hier ein Cafe, das sich steigender Beliebtheit erfreut. An diesem Besuchspunkt nahmen auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Ostseefjord Schlei GmbH, Thomas Detlefsen, und der Geschäftsführer der Ostseefjord Schlei GmbH, Max Triphaus, teil. Man tauschte sich über die Spezialisierung auf regionale Produkte, einen mögliche Bahnhalt in Lindaunis, die Verbesserung von Marketing und Breitbandversorgung sowie die mangelhafte Qualität der Radwege aus. Sonja Karberg regte an, noch stärker die Nebensaison zu stärken, hier gäbe es noch großes Potential. Johannes Callsen zeigte sich erfreut über das Engagement, mit dem sowohl Sonja Karberg als auch die Ostseefjord Schlei GmbH sich einsetzen, um die Schleiregion voranzubringen.