Regierungskoalition bekennt sich klar zur Sanierung der Schlei

27.01.2020

Als ein „klares Bekenntnis zur Sanierung der Schlei“ bewertet der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen den Antrag „Modellregion Schlei“, den CDU, Grüne und FDP gemeinsam in die Beratung des Landtages eingebracht haben. „Wir begrüßen darin nicht nur die Initiativen zur Verbesserung des Umweltzustandes der Schlei im Rahmen des Integrierten Schleiprogrammes, sondern sprechen uns auch dafür aus, dass ein solches Modellprojekt Schlei von der Landesregierung unterstützt werden soll“, so Johannes Callsen.

Als ganz wesentlich unterstrich Johannes Callsen die in dem Antrag festgeschriebene Unterstützung für die dringend notwendige Sanierung der Altlasten im Bereich des Wikingeck im Rahmen einer gemeinsamen Lösung aller Beteiligten aus Stadt, Kreis, Bund und Land. „Ich habe mich gerade hierfür besonders eingesetzt und finde es wichtig, dass das Land hiermit eine klare Botschaft für die Schlei-Region sendet“, so der CDU-Politiker.

Außerdem soll im Rahmen des Modellprojektes auch geprüft werden, wie die Faulschlamm-Problematik gelöst werden kann.

CDU, Grüne und FDP bitten in ihrem Antrag die Landesregierung, finanzielle und organisatorische Mittel zur Verfügung zu stellen und auch die Beteiligung an Bundesprogrammen zu nutzen. Um die Herausforderung ganzheitlich und mit breiter Unterstützung anzugehen, sollen die verschiedenen Akteure aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Fischerei, Tourismus, Naturschutz und Kommunen unter dem Dach der Lokalen Aktionsgruppe Schlei in Trägerschaft des Naturparks eingebunden werden.

„CDU, Grüne und FDP haben die Schlei im Blick und legen mit ihrem Antrag ein klares Bekenntnis zur Verbesserung des Umweltzustandes und der Lösung der Altlastenproblematik ab“, so Johannes Callsen. Das habe es bisher in dieser Deutlichkeit noch nicht gegeben. Er dankte seiner Kollegin Marlies Fritzen von den Grünen für die Initiative zur Unterstützung des Integrierten Schleiprogrammes. Der Antrag (Drs. 19/1956) soll in der Februar-Sitzung des Landtages beraten werden.