ÖPNV im ländlichen Raum

22.01.2016

Johannes Callsen: Landesregierung muss ÖPNV im ländlichen Raum mit zusätzlichen Regionalisierungsmitteln stärken

„Die demografische Entwicklung in unserem Kreis wird auch den ÖPNV im ländlichen Raum vor neue Herausforderungen stellen. Deshalb gratuliere ich dem Kreis Zur Aufnahme in das bundesweite Pilotprojekt zur langfristigen Sicherung der Mobilität in ländlichen Räumen. Der Kreis stellt sich damit einer wichtigen Diskussion für die Zukunft der Region und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen zum neuen Strategieprozess.

Um das vorhandene ÖPNV-Angebot nicht nur beizubehalten, sondern qualitativ und quantitativ in den Kreisen auszubauen, sei allerdings auch das Land in der Verantwortung. Daher hatte der Abgeordnete für die CDU-Landtagsfraktion einen Antrag in die Landtagstagung in dieser Woche eingebracht, mit dem die Landesregierung aufgefordert wird, die Kreise und kreisfreien Städte stärker an den ab 2016 zusätzlich durch den Bund bereitgestellten Regionalisierungsmitteln zu beteiligen.

Dies wäre ein wichtiges und notwendiges Signal zur Attraktivitätssteigerung des Busverkehrs im ländlichen Raum, etwa durch neue Angebotsformen, aber auch durch alternative Antriebsformen wie Hybrid oder Elektro, barrierefreier Ausbau oder modernen Fahrgastinformationssystemen.

Trotz steigender Betriebskosten wurden die Regionalisierungsmittel in den vergangenen Jahren nicht dynamisiert. Deswegen müsse der Bus-ÖPNV von der Landesregierung stärker an den höheren Zuweisungen des Bundes beteiligt werden, so Callsen.