Nach der Förderung der Lübecker MuK

22.01.2016

Nach der Förderung der Lübecker MuK muss sich das Land auch zu Schleswig bekennen

Nachdem die Landesregierung einen Zuschuss von bis zu 2 Mio. Euro für die Sanierung der Musik- und Kongresshalle in Lübeck bewilligt hat, erwartet der Schleswiger CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen jetzt endlich auch ein klares Signal der Landesregierung für den Theaterstandort Schleswig. „Anke Spoorendonk hat im letzten Landtagswahlkampf Forderungen einer finanziellen Förderung für das Theater aufgestellt, an denen sie sich jetzt messen lassen muss“, so Johannes Callsen. Es dürfe angesichts der sehr kurzfristig bereitgestellten Förderung für die Lübecker MuK nicht der Eindruck entstehen, dass die Landesregierung den Norden des Landes im Regen stehen lasse. Gerade der Theaterstandort Schleswig habe für das Schleswig-Holsteinische Landestheater eine unbestritten große Bedeutung.

Johannes Callsen weist darauf hin, dass die Stadt Schleswig mit der „Heimat“ eine tragfähige Lösung entwickelt habe, mit der der Theaterstandort Schleswig auch zukünftig für das Landestheater gesichert werden könne. Allerdings seien für die Theaternutzung des Gebäudes noch Umbau- und Sanierungsarbeiten erforderlich. Angesichts der Finanzlage der Stadt sei es wichtig, dass sich die Landesregierung an diesen Investitionen für den Theaterstandort beteilige und damit über die kommunalen Träger hinaus auch einen Landesanteil für den Theaterstandort Schleswig übernehme, so Callsen. „Kulturministerin Anke Spoorendonk hat damit die Möglichkeit, ihren vollmundigen Forderungen von damals endlich konkrete Taten folgen zu lassen. Was in Lübeck möglich ist, muss auch in Schleswig möglich sein“, so Callsen.