Landtagsnominierung: CDU bestätigt Johannes Callsen eindrucksvoll

11.02.2016

„Klare Kante“ bei der CDU-Nominierung für die Landtagswahl 2017: 100 Prozent der 83 Wahlberechtigten für den Wahlkreis Schleswig (5) votierten jetzt in Süderbrarup für Johannes Callsen. „Es ist schon ein tolles Gefühl, soviel Zustimmung zu erhalten“, stellte der Landtagsabgeordnete nach Bekanntgabe des Ergebnisses freudig fest. Lob für ihn hatte es zuvor von der Bundestagsabgeordneten Sabine Sütterlin-Waack gegeben. Callsen rede nicht nur über Politik, er engagiere sich auch mit voller Kraft für seinen Wahlkreis.

Dass dies bedauerlicherweise nicht für die Landesregierung gelte, machte Callsen in seiner Bewerbungsrede deutlich. Die Landesregierung stehe für Stillstand in der Region und habe für den Raum Schleswig noch kein einziges großes Projekt verwirklicht. Der dringend notwendige Neubau der Schleibrücke Lindaunis sei von der damaligen CDU-Regierung beschlossen worden, SPD, Grüne und SSW hätten aber das im Landesverkehrswegeplan für 2014 bereitgestellte Geld wieder gestrichen und wollen es erst 2018 wieder bereitstellen. Ebenso das interkommunale Gewerbegebiet Schleswig/Schuby. Von der CDU seinerzeit angeschoben, habe es von der SPD-Regierung viel zu spät Klarheit zur einzelbetrieblichen Förderung gegeben.

Neben Versäumnissen für Wirtschaft und Infrastruktur zählte der Abgeordnete aus Mohrkirch auch Belastungen für die Landwirtschaft und den Tourismus auf. Durch die Aufhebung des Betretungsverbots für private Flächen und die landesweite Biotopkartierung, die Millionen verschlinge, würden das Eigentum missachtet und die „Rahmenbedingungen für unsere Landwirte“ verschlechtert. Handwerk und Tourismus seien dadurch betroffen, dass Küstenstreifen großflächiger von Bebauung freigehalten werden und Abstände zur Küste von 100 auf 150 Meter erhöht werden sollten. Dies schaffe Probleme für Erweiterungsmöglichkeiten vorhandener Betriebe in Fahrdorf, Missunde, Lindaunis, Wackerballig, Kappeln, Schleswig.

Johannes Callsen muss sich – seine Wiederwahl 2017 vorausgesetzt – künftig wegen einer Neuschneidung des Wahlkreises um mehr Bürgerinnen und Bürger kümmern. Der bisherige Wahlkreis „Schleswig“ wuchs um die Stadt Kappeln, das Amt Geltinger Bucht und den Nordteil des Amtes Südangeln auf jetzt 80.000 Einwohner an. Entsprechend versprach Johannes Callsen sich im neuen Wahlkreis, vom Danewerk bis zum Kappelner Heringszaun und vom Schloss Gottorf bis zur Geltinger Birk mit aller Kraft einzusetzen.