Landesregierung treibt Leibniz-Institut in Schleswig weiter voran

31.01.2018

Mit der Nachschiebeliste zum Haushalt 2018 hat die Landesregierung ein klares Bekenntnis zu einem Leibniz-Institut in Schleswig abgelegt. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen mitteilte, werden die Mittel für das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie (ZBSA) auf Schloss Gottorf noch einmal um 85.000 Euro auf 1,928 Mio. Euro erhöht. Damit werden im Kulturhaushalt des Landes die finanziellen Voraussetzungen für ein neues Antragsverfahren bei der Leibniz-Gesellschaft geschaffen. Dafür sollen bis 2022 insgesamt 1,5 Mio. zusätzlich bereitgestellt werden.

"Für Schleswig dokumentiert diese Mittel-Erhöhung, dass die Landesregierung weiter das Ziel verfolgt, das ZBSA in die Leibniz-Gesellschaft zu überführen und damit zum Teil einer deutschen Forschungsgesellschaft zu machen. Dies wäre nicht nur eine Aufwertung und Anerkennung der hervorragenden und internationalen Archäologie und Wissenschaft in Schleswig, sondern auch die Aufwertung der gesamten Schlei-Region und des Landesteils Schleswig durch ein deutsches Forschungsinstitut", bewertet Johannes Callsen diese zusätzlichen Mittel im Haushalt.