Landesregierung gefährdet Schleitourismus

11.08.2016

Im Rahmen der Sommertour des CDU-Landtagsabgeordneten Johannes Callsen wurde ein Thema auffällig oft angesprochen: der desolate Zustand der Schleibrücke Lindaunis und die daraus resultierenden Probleme für den Schleitourismus. Gerade die letzten Wochen waren gekennzeichnet von vielen Brückensperrungen und Problemen beim Öffnen der Brücke.

Callsen hatte in diesem Jahr zu den Stichworten „Sommer, Urlaub, Ferien, Tourismus, Kultur“ unter anderem auch Anbieter von Ferienwohnungen, Gastronomie, Segelbootverleih und -service besucht. „Bei fast allen Stationen wurde ich auf die Situation der Schleibrücke Lindaunis angesprochen“, berichtet der Abgeordnete. „Außerdem erreichen mich in letzter Zeit vermehrt Zuschriften von besorgten Bürgern aus der Region, die Angst haben, dass Segelurlauber die Schleiregion künftig meiden werden, weil sie befürchten, dass sie mit ihrem Boot die Schlei nicht wieder verlassen können, weil die Brücke sich nicht mehr öffnen lässt.“

„Jetzt wird deutlich, dass die Aufhebung des Landesverkehrswegeplanes und damit die Streichung der für 2014 geplanten ersten Finanzmittel für den Neubau in Lindaunis durch die SPD-geführte Landesregierung ein großer Fehler war. Die Landesregierung hat damit das Tempo aus der Neubauplanung herausgenommen und eine mindestens dreijährige Verzögerung verursacht“, so Callsen.

„Wenn wir nicht wollen, dass der Tourismus an der Schlei ernsthaften Schaden nimmt, dann muss Minister Meyer endlich in die Hufe kommen und den Neubau der Brücke ernsthaft vorantreiben“, so Callsen abschließend.