Land bringt Sanierung der Kreisstraßen voran

20.02.2018

Die höheren Landesmittel für die Sanierung von Kreisstraßen wirken auch im Kreis Schleswig-Flensburg: Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen mitteilte, werden im Förderprogramm 2018 des Verkehrsministeriums zehn vom Kreis angemeldete Kreisstraßen-Sanierungen in diesem Jahr realisiert.

Außerdem stellt das Land ab 2018 fast 3 Mio. Euro für den Ausbau der Kreisstraße 111 mit Radweg von Hasselberg nach Kronsgaard bereit. „Damit kann dieses wichtige Projekt für mehr Verkehrssicherheit jetzt endlich begonnen werden, nachdem es jahrelang durch einen Rechtsstreit verzögert wurde. Dies ist ein gutes Signal für die Region Geltinger Bucht. Und das Förderprogramm des Landes bringt mit der hohen Zahl genehmigter Vorhaben das ehrgeizige Projekt des Kreises zur Sanierung seiner Kreisstraßen einen deutlichen Schritt voran“, begrüßte Johannes Callsen die Entscheidung des Verkehrsministeriums. Lediglich zwei angemeldete Maßnahmen mussten verschoben werden, dafür wurde die Kreisstraße 111 in die Förderung aufgenommen.

Neben der Ausfinanzierung von Maßnahmen des letzten Jahres wurden folgende Deckenerneuerungen auf Kreisstraßen für 2018 neu in das Förderprogramm aufgenommen:

K 9 Ortsdurchfahrt Ellingstedt
K 35 Twedt – Struxdorf
K 36 Selk – Fahrdorf
K 79 Schafflund – Meyn
K 83 Loftlund – Handewitt
K 89 Keelbek – Langstedt
K 100 Dingholz – B 199 Nübelfeld
K 119 Füsing – Brodersby
K 122 Hürupfeld – L21
K 131 Wippendorf – B 199 Lehbek.

Für diese Projekte stellt das Land GVFG-Mittel in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro zur Verfügung, für die Sanierung der K 111 mit Radweg stehen rund 3 Mio. Euro. zur Verfügung.

"Die neue Landesregierung unterstreicht mit diesem Förderprogramm, dass ihr die Verbesserung der Infrastruktur im ländlichen Raum wichtig ist. Damit können im Kreis Schleswig-Flensburg mehr als 40 Kilometer Kreisstraßen saniert werden und eine neue Deckschicht erhalten. Dies trägt nicht nur zur Verkehrssicherheit bei, sondern auch zu einem attraktiven ländlichen Raum", so Johannes Callsen.