Kommunen dürfen künftig mehr Wohnungsbau zulassen

28.11.2018

Neunzehn Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg profitieren besonders

Die Schleswig-Flensburger CDU-Landtagsabgeordneten Johannes Callsen und Andreas Hein begrüßen den heute von der Landesregierung auf den Weg gebrachten Entwurf zur Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes:

„Wenn man die Wohnungsnot wirksam bekämpfen will, dann ist es das effektivste Mittel neue Wohnungen zu bauen“, so Callsen. „Bisher hat der bestehende Landesentwicklungsplan zahlreiche Gemeinden daran gehindert. Damit ist jetzt Schluss.“

„Davon profitieren im Kreis Schleswig Flensburg besonders neunzehn Gemeinden“, unterstreicht Johannes Callsen. „Husby, Wanderup, Pommerby, Wallsbüll, Hüsby, Nieby und Neuberend haben ihr bisher mögliches Wohnbaupotential bis 2025 schon jetzt voll ausgeschöpft.“

„Freienwill, Tastrup, Medelby, Idstedt, Lottorf, Treia, Loit, Jagel, Meyn, Dannewerk, Westerholz und Lürschau sind schon bei über 75 % ihrer möglichen zugelassenen Bautätigkeit angekommen und erhalten jetzt neue Perspektiven“, ergänzt Andreas Hein.

Der wohnbauliche Entwicklungsrahmen wird mit der Veröffentlichung des Entwurfs zur Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes jetzt landesweit wieder auf null gesetzt. Ab sofort können damit allen Kommunen ihren vorhandenen Wohnungsbestand wieder um 10 bis 15 Prozent erhöhen.

„Mit diesem Entwurf kommt die Landesregierung dem Wunsch vieler Familien nach einem Haus mit Garten, der in den großen Städten mangels Fläche nicht mehr erfüllt werden kann, entgegen. Deshalb ist es genau richtig, dass die Landesregierung den Gemeinden wieder neue Wachstumsmöglichkeiten gibt“, so Callsen und Hein abschließend.