Johannes Callsen MdL begrüßt Legalisierung von Ferienwohnungen

08.12.2016

"Mit der Neuregelung im Baurecht hat die Bundesregierung Klarheit für die Vermieter von Ferienwohnungen geschaffen. Dies ist gerade für unsere Vermieterstruktur an Schlei und Ostsee von großer Bedeutung", begrüßte der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen die vom Kabinett in Berlin beschlossene Änderung. Aufgrund von Gerichtsurteilen gab es bei Vermietern große Verunsicherung, inwieweit Ferienwohnungen in nicht dafür ausdrücklich ausgewiesenen Gebieten rechtlich zulässig sind. Zukünftig werden Ferienwohnungen als "nicht störende Gewerbebetriebe" oder "kleiner Beherbergungsbetrieb" eingestuft und in den Bebauungsplänen der Gemeinden geregelt.

"Das gibt Rechtssicherheit und stärkt die eher kleinräumige Vermieterstruktur in unserer Region, die mit ihren Ferienangeboten einen wesentlichen Anteil am Wirtschaftsfaktor Tourismus an Schlei und Ostsee haben", so Callsen. Und die Regelung stärke auch den Tourismus im ländlichen Raum. Deshalb sei die Entscheidung der Bundesregierung ein gutes Signal für einen wichtigen Wirtschaftszweig.

Als wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion hatte sich Johannes Callsen bereits seit langem für diese Rechtsklarheit eingesetzt und mit einem Antrag im Landtag die Landesregierung aufgefordert, dies in Berlin zu unterstützen. "Leider wollte sich Wirtschaftsminister Meyer trotz erster Ankündigungen dann doch nicht einer entsprechenden Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern anschließen", so Callsen, der jetzt erwartet, dass das weitere Gesetzgebungsverfahren in Berlin zügig läuft und im Frühjahr abgeschlossen werden kann, damit zur Feriensaison 2017 bei den Vermietern Klarheit herrscht.