Johannes Callsen MdL begrüßt klares Nein zur Pferdesteuer

12.10.2017

Mit einem Gesetz zur Änderung des Kommunalabgabengesetzes hat die Landesregierung heute den Weg frei gemacht für ein Verbot der Pferdesteuer in Schleswig-Holstein. "Nachdem die geplante Einführung einer Pferdesteuer in Tangstedt auf landesweiten Protest bei Reitern und Pferdehaltern gestoßen war, haben CDU, Grüne und FDP damit die Konsequenzen für die Stärkung des Reitsports in Schleswig-Holstein gezogen", begrüßte der Schleswiger CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen. Er wies darauf hin, dass der Reitsport in Schleswig-Holstein ein großes Gewicht habe. Auch für den Tourismus, die Jugendarbeit und als Wirtschaftsfaktor spiele das Reiten und die Pferdehaltung eine große Rolle, die auch zukünftig erhalten werden müsse.

Mit dem Gesetz sei klar, dass es auch im Kreis Schleswig-Flensburg nicht zu einer Pferdesteuer komme, wie von vielen Reitern befürchtet. Der Gesetzentwurf der Landesregierung mache jetzt deutlich, dass Schleswig-Holstein als Pferdeland in der gesamten Fläche attraktiv bleibt für Reiter, Pferdehalter und Pferdehöfe. Und es werde damit deutlich, dass es nicht zu einer Besteuerung des Sports komme, so Callsen.

Das Gesetz zum Verbot der Pferdesteuer wurde vom Landtag in erster Lesung behandelt und wird jetzt im Fachausschuss beraten, damit es möglichst bald in Kraft treten kann und dem Reitsport damit Planungssicherheit zu geben.