Für Schleswig-Holstein kommt nur ein gemeinsamer Feiertag in Frage

05.02.2018

Der Landtagsabgeordnete Johannes Callsen hat die Verständigung der Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachen und Mecklenburg-Vorpommern auf den Reformationstag als einheitlichen Feiertag in Norddeutschland begrüßt: „Die Einigung der Regierungschefs auf den Reformationstag als gemeinsamer Feiertag der norddeutschen Bundesländer ist die richtige Entscheidung. Ich gehe davon aus, dass wir im Landtag jetzt zügig die gesetzlichen Regelungen schaffen werden, um nach dem 500. Jubiläum im vergangenen Jahr den Reformationstag ab diesem Jahr dauerhaft als Feiertag begehen zu können. Der Reformationstag ist gerade für den lutherisch geprägten Norden Deutschlands ein verbindendes Element. Alles andere als ein gemeinsamer Feiertag mit Hamburg wäre für uns undenkbar gewesen. Für Familien und Berufspendler sind unterschiedliche Feiertage in Hamburg und Schleswig-Holstein unzumutbar. Es wäre ein echter Schildbürgerstreich, wenn die Eltern in Hamburg zur Arbeit müssten, während gleichzeitig die Kinder in Schleswig-Holstein schulfrei haben – und umgekehrt genauso.“ Für den Landtagsabgeordneten sei deshalb während der Feiertagsdebatte in den vergangenen Monaten klar gewesen, dass - wenn überhaupt- nur eine Lösung im norddeutschen Verbund in Frage komme. „Unser Dank gilt unserem Ministerpräsidenten Daniel Günther, der sich frühzeitig persönlich für den Reformationstag als gemeinsamen norddeutschen Feiertag eingesetzt hat“, so Johannes Callsen abschließend.