Ehrenamtliche Arbeit im Sport muss stärker vom Land gefördert werden.

13.12.2016

Beindruckt zeigte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Johannes Callsen bei einem Besuch des neuen Sportzentrums des Sportvereines für Gesundheit und Rehabilitation (SGR) in Schleswig. „Was hier geschaffen wurde ist wirklich sehr sehenswert“, so Callsen, „und da die Räumlichkeiten jeden Tag mit den unterschiedlichsten Sportgruppen belegt sind, sieht man, dass der Bedarf an geeigneten Räumlichkeiten da ist. Deshalb wird die CDU-Landtagsfraktion in der Landtagssitzung in dieser Woche beantragen, dass die Landesförderung für Sportstätten-Sanierung auf 4 Millionen Euro jährlich angehoben wird.“

Zuvor hatte der Vorsitzende der SGR, Wolfgang Tenhagen, dem Abgeordneten berichtet, dass das größte Problem aller Sportvereine im Land die ungenügenden Hallenzeiten sind. „Unser Verein könnte mit seinen 17 Übungsleitern noch mehr Sportgruppen anbieten, wenn man die nötigen Zeiten in den Sport- und Schwimmhallen bekommen würde.“ Tenhagen hob hervor, dass sich die Mitgliederzahl des SGR in den letzten fünf Jahren von ca. 400 auch inzwischen über 1500 Mitglieder entwickelt hat.

Im Dachverband des SGR, dem Rehabilitations- und Behindertensportverband (RBSV) Schleswig-Holstein, dessen Präsident Tenhagen ist, hat sich die Zahl der Mitgliedsvereine im selben Zeitraum von unter 80 auf jetzt über 340 Vereine mit insgesamt über 31.000 Mitgliedern entwickelt. Tenhagen konnte dem Abgeordneten bei einem Rundgang durch die neuen Geschäftsräume des RBSV in der Schubystraße in Schleswig außerdem berichten, dass sich bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro auch zahlreiche Sportler, die Ihre Wurzeln in Schleswig-Holstein haben, über Medaillen erfreuen konnten.

Bildunterschrift: Wolfgang Tenhagen und Johannes Callsen, MdL, bei einem Rundgang durch das neue Sportzentrum des SGR in Schleswig.