CDU fordert Entbürokratisierung der Vergabe öffentlicher Aufträge

19.05.2016

CDU fordert Entbürokratisierung der Vergabe öffentlicher Aufträge – Gespräch mit Architekten und Ingenieuren

Der FAK Wirtschaft, Tourismus und Verkehr traf sich im Landeshaus unter Leitung des wirtschaftspolitischen Sprechers Johannes Callsen mit Vertretern der Architekten- und Ingenieurskammer Schleswig-Holstein (AIK). Zu Gast waren Präsident Uwe Schüler, der erste Vizepräsident Harald Peter Hartmann sowie die Geschäftsführerin Simone Schmid. Schwerpunktthemen waren die Auftragsvergabe des Landes und die Sicherung von Fachkräften, da in Deutschland in den nächsten fünf Jahren bis zu 30.000 Ingenieure fehlen werden.

Die AIK forderte die CDU-Politiker auf, sich noch stärker für eine Entbürokratisierung der Vergabe von öffentlichen Ausschreibungen einzusetzen. Viele Architekten und Ingenieure würden bei öffentlichen Ausschreibungen wegen der Vielzahl der durch Rot, Grün, Blau im Tariftreue- und Vergabegesetz installierten vergabefremden Kriterien einfach keine Angebote mehr abgeben.

„Das ist eine für den schleswig-holsteinischen Mittelstand untragbare Situation. Die Landesregierung muss dafür sorgen, dass mehr öffentliche Aufträge in der Region vergeben werden als bisher. Dafür sollte die Landesregierung endlich dem Gesetzentwurf der CDU-Fraktion zur Entlastung des Mittelstandes zustimmen, forderte Callsen.

Ein großes Anliegen der Architekten und Ingenieurskammer sei darüber hinaus die Förderung der Baugeschichte und -kultur Schleswig-Holsteins. „Besondere Verdienste um die Baukultur in Schleswig-Holstein sollten im Land insbesondere auch aus touristischen Aspekten stärker sichtbar werden. Dieses Anliegen wird die CDU-Fraktion sehr gerne unterstützen“, so Callsen.