CDU-Abgeordnete besuchen NordBau in Neumünster

15.09.2015

CDU-Abgeordnete besuchen NordBau in Neumünster – Messe zeigt auch Innovationskraft der norddeutschen Bauunternehmen

CDU-Wirtschaftsexperte Johannes Callsen verschaffte sich gemeinsam mit Fraktionschef Daniel Günther und dem parlamentarischen Geschäftsführer Hans-Jörn Arp einen Überblick über die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der norddeutschen Unternehmen in der Bauwirtschaft.
Die Abgeordneten konnten sich dabei vor allem über emissionsarmes und umweltgerechtes Bauen, sowie die neuesten Techniken und Trends im Straßenbau informieren.

Laut Callsen könnten Großprojekte, wie zum Beispiel der flächendeckende Breitbandausbau oder die Auflösung des Sanierungsstaus bei den Landesstraßen, zu einem „echten Pfund“ des Landes werden. „Leider setzen SPD, Grüne und SSW mehr auf Konsum als auf Investitionen“, so Callsen weiter.

2026 soll das in den kommenden Jahren wohl größte Verkehrsbauvorhaben, die 18 Kilometer lange Fermarnbeltquerung, eröffnet werden. Günther wies darauf hin, dass bis dahin aber auch die Verkehrsanbindung auf deutscher Seite fertig gestellt sein müsse.
Wie bei dem Ausbau der A20 spreche die Landesregierung auch bei der Fermarnbeltquerung nur davon, wie wichtig dieses Projekt für Schleswig-Holstein ist. Bei der praktischen Umsetzung ließe sie jedoch auf sich warten, obwohl dieses Vorhaben die norddeutsche Bauwirtschaft stärken würde.

„Ich bin sicher, dass vor allem der Mittelstand von dem Bau profitieren wird. Das wird sich wiederum auch am Messestandort Neumünster mit der NordBau widerspiegeln“, meint Günther.