Callsen begrüßt Beschluss zur Trennung von Plastik aus Lebensmittelabfällen

18.06.2018

Vor dem Hintergrund der Plastikfunde in der Schlei hat der Landtag heute auf Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP die konsequente Trennung von Kunststoffen aus Lebensmittelabfällen gefordert.

Johannes Callsen, MdL, begrüßt diesen Beschluss mit dem das Abfallrecht so geändert werden soll, dass bei der Entsorgung verpackter Lebensmittelabfälle Plastikeinträge in die Umwelt wirksam vermieden werden.

Insbesondere soll die Bioabfallverordnung so geändert werden, dass zukünftig bei organischen Abfällen – sofern sie in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden sollen – keine Beimengungen von Kunststoffen mehr erlaubt sind. Ebenfalls ist die Düngeverordnung so zu ändern, dass die derzeit geltende Toleranz von 0,5 % an Kunststoffrestanteilen in Gärresten und Komposten weiter auf das technisch mögliche Minimum und somit gegen Null reduziert wird.

Außerdem sollen Maßnahmen zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung entwickelt und der Anteil verpackter Lebensmittelabfälle reduziert werden.

„Die Plastikreste in der Schlei zeigen – unabhängig von der Verantwortlichkeit im konkreten Fall -, dass akuter Handlungsbedarf bei der Vermeidung von Plastikmüll besteht. Der heutige einstimmige Beschluss des Landtages setzt dafür einen wichtigen Akzent und fordert auch die Bundesregierung zu entsprechenden Maßnahmen auf“, so Callsen.