Aufregung um geplantes Kite-Surf-Verbot des Umweltministers – CDU:

04.02.2016

Aufregung um geplantes Kite-Surf-Verbot des Umweltministers – CDU: Wassersporttourismus drohen starke Einbußen durch willkürliche Maßnahme

Die CDU Fraktion machte das von Umweltminister Dr. Robert Habeck geplante Kite-Surf-Verbot zum Thema im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Verkehr.

„Das ist kein reines Naturschutzthema. Wir wollen wissen, was der zuständige Tourismusminister dazu sagt, dass der Umweltminister zahlungskräftige Touristen von unseren Küsten fernhalten will“, sagte CDU-Wirtschaftsexperte Johannes Callsen.

Mehr als 20.000 Unterschriften gegen dieses Verbot wurden in dieser Woche beim Bundesverkehrsministerium eingereicht. Dies zeige nach CDU-Aussagen, wie groß die drohenden Einbußen für den Tourismus in Schleswig-Holstein seien.

Wassersport ist für das Land zwischen den zwei Meeren ein wesentliches Standbein des gesamten Tourismus.

CDU-Umweltpolitiker Heiner Rickers betonte, dass es sich bei Kite-Surfern um eine besonders naturverbundene Gruppe von Touristen handele. Es gebe bislang keine wissenschaftlichen Studien, die auch nur eine Beeinträchtigung der Natur durch Kite-Surfer belegen könnten.

„Was durch Habeck bei den Kite-Surfern zum Verbot führen soll, wird beim Betretungsrecht der Äcker billigend in Kauf genommen: die Störung der Rast- und Ruheräume. Das ist absurd!“, so Rickers